Sturmschäden im Baarer Wald

Das Sturmtief Burglind hat im Baarer Wald massive Schäden hinterlassen. Unser Forstteam ist mit der Beseitigung der Schäden gefordert. In den sturmgeschädigten Wäldern lauern weiterhin Gefahren.

Am 3./4. Januar 2018 fegte der Sturm "Burglind" über den Kanton Zug, die Schweiz und Europa. Die Sturmspitzen waren rund 50 Kilometer pro Stunde tiefer als seinerzeit beim Sturm Lothar. Das Sturmtief "Evi" war zum Glück wesentlich schwächer, hat aber zusätzlich weitere Mengen an Sturmholz gebracht. Der gesamte Schaden beläuft sich auf rund 50 Prozent der Jahresnutzung in unserem Wald.

Die Beseitigung der Sturmschäden ist eine Herausforderung
Trotz den stabilen Holzpreisen ist die Bewältigung des Sturmereignisses für unser Forstteam eine grosse Herausforderung. Die Aufarbeitung von Streuschäden und Sturmholz ist sehr gefährlich und kostenintensiv. Bei flächigen Schäden entsteht zusätzlicher Aufwand für die Pflege und über Jahrzehnte fehlen auf diesen Flächen die Einnahmen.

In den sturmgeschädigten Wäldern lauern Gefahren
Wegen der grossen Schadholzmenge dauern die Aufräumarbeiten mehrere Wochen bis Monate. Aufgrund der wechselhaften Wetterbedingungen bleibt es in den von den Stürmen betroffenen Wäldern gefährlich. Die Gefahr geht hauptsächlich von schrägen und instabilen Bäumen aus. Wir appellieren an die Eigenverantwortung der Waldbesucherinnen und Waldbesucher. Diese sind aufgerufen, die Signalisationen zu beachten und sich halten an die Weisungen des Forstdienstes zu halten!

Pressebericht vom 17.01.2018 (PDF, Quelle: Zugerbieter)